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Audiovisuelle Performance am Sonntag, 29.4. 16:00 Uhr

Yedda Chunyu Lin (Piano) Wolfgang Dokulil (Bild)

Yedda Chunyu Lin improvisiert am Piano, während Wolfgang Dokulil bildnerisch improvisiert und zwar mittels live digital paintings, die an die Wand projiziert werden. Ein sensibles Zusammenspiel für Aug und Ohr.

Yedda Chunyu Lin

Yedda Chunyu Lin ist Piano Artist: „My music could be noise, could be psychedelic, could be bizarre… It’s an art work.“ https://yeddachunyulin.wordpress.com

 

Wolfgang Dokulil ist bildender Künstler. Er erschafft und lebt ein System der Systemlosigkeit mit audiovisuellen Improvisationen und multimedialen  Performances http://wodo.eu

Die Performance findet am artwalk18 statt, sie ist Teil des 2. IMPRO.FEST.WÄHRING und sie bereichert die Ausstellung Wolfgang Dokulil – Improvisationen im KunstbeTrieb.

Wolfgang Dokulil – Improvisationen

Ausstellung   28.04. – 22.06.2018

Vernissage: Sa 28.04., 15:00 Uhr

Performance: Sa 28.04., 16:00 Uhr mit Willi Stelzhammer (Sprache), Wolfgang Dokulil (Bild)

Performance: So 29.04., 16:00 Uhr mir Yedda Chunyu Lin (Piano), Wolfgang Dokulil (Bild)

PEI Lab III – Yedda Chunyu Lin (Piano), Gast: noid (Chello)

Freitag 06.04.2018, 19:00 Uhr im KunstbeTrieb

Eröffnungskonzert

 

noid (aka Arnold Haberl), studierte Cello und Mathematik in Wien, und unterrichtet MultiMediaArt an der University for Applied Science in Salzburg, lebt in Wien.
Der Komponist, Soundartist, Improvisator, Cellist, elektronischer Musiker versteht seine Arbeit als Grundlagenforschung, die zu einer breiten Palette an widersprüchlichen Ergebnissen führt: Von Cello-Solos und Tonbandstücken über Ensemblekompositionen und Improvisations-Partituren über Performances mit elektronischen und hybriden Instrumenten bis zu Sound-Installationen, Videos und imaginärer Musik. Auch sein Beitrag als Programmierer zur Musik-Freeware „ppooll“ (http://ppooll.klingt.org) steht in diesem Zusammenhang.
Sein Blick auf die Klänge als Tatsachen leitet sich nicht zuletzt aus der Praxis des Field Recording ab. Seine Arbeiten kennzeichnen sich durch einen kompositorischen Prozess, in dem immer neue Instrumente entstehen. Seine lebenslange Auseinandersetzung mit der historischen Tatsache seines Hauptinstruments – dem Cello – beschränkt sich nicht auf inner-musikalische Parameter.

Er ist Teil des Organisationsteams Veranstaltungsreihe „der bloede dritte mittwoch“ (Wien) und kuratiert die Sound Art Ausstellung im Rahmen des Festivals “konfrontationen nickelsdorf”. Von 2007-2015 war er auch Mitorganisator des interdisziplinären Festivals “reheat” am kleylehof13.

Die Taiwanesin Yedda Lin, die seit 16 Jahren in der Donaustadt weilt und ihre Klassiker (sie nennt Mozart, Beethoven, Bach, Debussy, Ravel und Chopin) studiert hat, wurde von Klangdenkern der Moderne (Cage, Boulez, Kurtag, Pärt) geprägt. Was Wunder, dass sie mittlerweile fest „im Bereich der neuen und freien Musik“ verankert ist. 
 
Bei allem Hang zur freien, freitonalen Musizierhaltung – Lin hat auch zum Bereich Komposition einen Bezug und dabei eine besondere Sicht der notierten Dinge. Sie betrachtet „Kompositionen als lebende Wesen, solche, die über das Thema Mensch und Existenz“ reflektieren. „Meine Liquid Suite befasst sich etwa mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft“, sagt Lin, die schon mit Musikern wie Lukas Ligeti, Franz Hautzinger, Clayton Thomas, Fritz Novotny, Walter Malli kooperiert hat. Auch die Rolle der Kunst in der Gesellschaft dürfte für sie Thema sein. Schließlich gründet sie „P E I , einen Verein für internationale Vernetzung für Musik, 
Kunst und Kultur”.  (L.Tosic, 13.5.2017) – derstandard

 

 

Anschließend audiovisuelle Improvisation der beiden Musiker*innen mit Wolfgang Dokulil (live visuals).
Eintritt frei, Spenden erwünscht.