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Solokonzert Laura Schuler (Violine)

Dienstag, 22. 5. 2018, 19:00 im KunstbeTrieb

„Die improvisierte Soloperformance ist für mich zweifelsfrei das persönlichste musikalische Statement überhaupt. Sie entsteht aus der inneren Notwendigkeit heraus, Wahrnehmung von Klang mit dem Publikum zu teilen. Ein Suchen und Forschen liegt der Performance zugrunde die in ihrer Lebendigkeit immer wieder völlig unterschiedlich abläuft.“

Seit einiger Zeit beschäftigt sich die Schweizerin Laura Schuler mit verschiedensten Klangmöglichkeiten der Geige und verwendet gleichzeitig dazu ihre Stimme. Es entstehen Sounds die eine grosse Spannung innehaben und sich jeglicher Kategorisierung entziehen.

Anschließend audiovisuelle Improvisation von Laura Schuler und Wolfgang Dokulil.

audio visual improvisation

So 13. Mai 19:00 im KunstbeTrieb

Gloria Damijan – Toy-Piano
Yedda Chunyu Lin-  Piano
Wolfgang Dokulil – live digital painting, instant an die wand projiziert

ein trio aus zwei musikerinnen und einem bildender künstler improvisiert und macht dabei die möglichkeiten von kommunikation mittels unterschiedlicher medien sinnlich erfahrbar.

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Go Ask Alice

Sa 5. Mai 2018, 19:00 Uhr

Go Ask Alice is a free-improvising trio from Vienna, Basel and Lucerne.

Anna Hirsch (vocals, electronics)
Jul Dillier (piano)
Judith Schwarz (drums)

http://www.goaskalice-music.com

Wolfgang Dokulil – Improvisationen

Ausstellung   28.04. – 22.06.2018

Vernissage: Sa 28.04., 15:00 Uhr

Performance: Sa 28.04., 16:00 Uhr mit Willi Stelzhammer (Sprache), Wolfgang Dokulil (Bild)

Performance: So 29.04., 16:00 Uhr mir Yedda Chunyu Lin (Piano), Wolfgang Dokulil (Bild)

PEI Lab III – Yedda Chunyu Lin (Piano), Gast: noid (Chello)

Freitag 06.04.2018, 19:00 Uhr im KunstbeTrieb

Eröffnungskonzert

 

noid (aka Arnold Haberl), studierte Cello und Mathematik in Wien, und unterrichtet MultiMediaArt an der University for Applied Science in Salzburg, lebt in Wien.
Der Komponist, Soundartist, Improvisator, Cellist, elektronischer Musiker versteht seine Arbeit als Grundlagenforschung, die zu einer breiten Palette an widersprüchlichen Ergebnissen führt: Von Cello-Solos und Tonbandstücken über Ensemblekompositionen und Improvisations-Partituren über Performances mit elektronischen und hybriden Instrumenten bis zu Sound-Installationen, Videos und imaginärer Musik. Auch sein Beitrag als Programmierer zur Musik-Freeware „ppooll“ (http://ppooll.klingt.org) steht in diesem Zusammenhang.
Sein Blick auf die Klänge als Tatsachen leitet sich nicht zuletzt aus der Praxis des Field Recording ab. Seine Arbeiten kennzeichnen sich durch einen kompositorischen Prozess, in dem immer neue Instrumente entstehen. Seine lebenslange Auseinandersetzung mit der historischen Tatsache seines Hauptinstruments – dem Cello – beschränkt sich nicht auf inner-musikalische Parameter.

Er ist Teil des Organisationsteams Veranstaltungsreihe „der bloede dritte mittwoch“ (Wien) und kuratiert die Sound Art Ausstellung im Rahmen des Festivals “konfrontationen nickelsdorf”. Von 2007-2015 war er auch Mitorganisator des interdisziplinären Festivals “reheat” am kleylehof13.

Die Taiwanesin Yedda Lin, die seit 16 Jahren in der Donaustadt weilt und ihre Klassiker (sie nennt Mozart, Beethoven, Bach, Debussy, Ravel und Chopin) studiert hat, wurde von Klangdenkern der Moderne (Cage, Boulez, Kurtag, Pärt) geprägt. Was Wunder, dass sie mittlerweile fest „im Bereich der neuen und freien Musik“ verankert ist. 
 
Bei allem Hang zur freien, freitonalen Musizierhaltung – Lin hat auch zum Bereich Komposition einen Bezug und dabei eine besondere Sicht der notierten Dinge. Sie betrachtet „Kompositionen als lebende Wesen, solche, die über das Thema Mensch und Existenz“ reflektieren. „Meine Liquid Suite befasst sich etwa mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft“, sagt Lin, die schon mit Musikern wie Lukas Ligeti, Franz Hautzinger, Clayton Thomas, Fritz Novotny, Walter Malli kooperiert hat. Auch die Rolle der Kunst in der Gesellschaft dürfte für sie Thema sein. Schließlich gründet sie „P E I , einen Verein für internationale Vernetzung für Musik, 
Kunst und Kultur”.  (L.Tosic, 13.5.2017) – derstandard

 

 

Anschließend audiovisuelle Improvisation der beiden Musiker*innen mit Wolfgang Dokulil (live visuals).
Eintritt frei, Spenden erwünscht.